Elfriede Ameri

Das anspruchsvolle und in seiner Zusammenstellung ungewöhnliche Programm bot der versierten Künstlerin Elfriede Ameri volle Möglichkeit, ihr großes Können unter Beweis zu stellen. Sie modulierte ihren tragfähigen, glockenklaren, "schlanken" Sopran problemlos durch alle Register.

Vor allem die Schubertlieder des zweiten Teils stellten in ihrer Vielgestalt das Talent der Sängerin zu großem musikalischem Ausdruck unter Beweis - glockenhell und zugleich sanft verzauberte sie ihre Zuhörer restlos. Mit großer Leichtigkeit brachte Elfriede Ameri die bekannten Lieder "Die Forelle" und "Der Musensohn" zu Gehör. In den dramatischen Liedern "Erlkönig", "Gretchen am Spinnrad" und "Die junge Nonne" entfaltete sie schöne dramatische Bögen ohne zu forcieren. Ihre Vorliebe für die Schauspielkunst merkte man der Künstlerin an - vor allem beim "Erlkönig", wo sie in erstaunlicher Weise ihre Stimme den verschiedenen Protagonisten anpasste (besorgter Vater, halluzinierendes Kind, der lockende Erlkönig und der Erzähler).

Das berümte Schubert-Lied "Der Hirt auf dem Felsen" war der künstlerische Höhepunkt des Konzertes, bei dem alle drei Musiker ihr Talent zu differenziertem Ausdruck zu Gehört brachten. Im dritten Teil "Der Frühling will kommen" mit seiner Aufbruchsstimmung schwillt der Gesang zu jubelnden Koloraturläufen an, was die Sängerin überzeugend und scheinbar mühelos bewerkstelligte.

Der begeisterte Beifall des Publikums drückte aus, was alle fühlten, die an diesem Konzert der Extraklasse teilgenommen hatten.

Niederschlesisches Informationsblatt

"Ich komm' in den Saal gegangen, da wimmelt's von Gästen bunt..." heißt es im Richard Strauss Lied "Begegnung". So war es leider nicht, als die Bad Hombuger Sopranistin Elfriede Ameri in der Kronberger Stadthalle ihren Liederabend gab. Schade, denn ihr Programm "Lieder und Walzer-Sträussen" bot Anspruch, aber auch Leichtigkeit. Genau das Richtige für diesen schönen Sommerabend.

Die in Wien aufgewachsene Sängerin hatte Melodien der Wiener Komponisten Oscar und Johann Strauss mit Liedern des deutschen Richard Strauss kombiniert - ein Wagnis, aber ein gelungenes. Dazu trugen auch die mit Wiener Charme vorgetragenen verbindenen Worte bei. Von Oscar Strauss, einem Zeitgenossen von Richard Strauss, präsentierte die Sängerin Beispiele aus seinen Operetten - leichte Kost. Anspruchsvoller dagegen die "Geschichte aus dem Wienerwald", die "Frühlingsstimmen" von Johann Strauss - beides Koloraturwalzer, bei denen der lyrische Koloratursopran von Elfriede Ameri voll zum Tragen kam und ihren Höhepunkt in den Liebesliedern von Richard Strauss fand. Bei "Rote Rosen" und "Junghexenlied" vermittelte die Zartheit des Gesangs tiefes Nachdenken ebenso bei "Glückes genug". Hier ließ Elfriede Ameri" ihre Stimme wunderbar anschwellen und befreite aus Traurigkeit und Verlassenkeit "Wenn ich an deinem Herzen lag und nicht mehr dachte an ein Morgen - Glückes genug".

Begleitet wurde Elfriede Ameri, die in den letzten beiden Jahren in Polen und Chile konzentrierte und in Bad Homburg eine eigene Gesangsschule leitet, von Alexander Schawgulidse.

Kronberger Bote & Frankfurt Live

Solistin des Magnificat von John Rutter war die Bad Homburger Sopranistin Elfriede Ameri, die sich zunehmend mit klarer Stimme vom Chor weich abhob.

Frankfurt live

Einen stimmungsvollen Einstieg in den Advent boten Sopranistin Elfriede Ameri, Pianist Otto Honeck, und Trompeter Manfred Bockschweiger den zahlreichen Besuchern, die in den Terracottasaal der Kronberger Burg gekommen ware. Der hervorragende Vortrag der vorweihnachtlichen Lieder und Barockarien von Bach, Reger, Scarlatti, Mozart, Purcell und vielen anderen taten ihr übriges die Versammelten in eine besinnliche Stimmung zu versetzen. Das Trio, allesamt, Könner auf diesem Gebiet, haben diesen Nachmittag gekonnt gestaltet und die Weihnachtszeit eingeläutet.

Kronberger Bote

Am 30. November erklang auf der Burg Kronberg im historischen Terracottasaal ein wunderschönes, vorweihnachtliches Konzert mit Elfriede Ameri (Sopran), Otto Honeck (Klavier und Manfred Bockschweiger (Trompete).

Frankfurt live

....glockenhell und zugleich sanft verzauberte sie ihre Zuschauer mit "Walzer, Walzer,Walzer."

ITF Frankfurt